Plakette
1954 wurde von der Gigezunft die erste Zunftplakette hergestellt. Die Idee für dieses Abzeichen hatte Karl Unternährer jun. Der damalige Zunftrat hatte den grandiosen Einfall, ein Sperrholzplättchen mit dem Gigezunftstempel zu versehen und dieses dann auf eine Schleife zu kleben um es anhängen zu können.
Diese Plakette wurde am Fasnachtsdienstag während des Umzuges verkauft. So konnte ein Teil der Fasnachtsausgaben gedeckt und Werbung für die Gigezunft gemacht werden. Das Sperrholz wurde von Alois Duss, Bächli, zur Verfügung gestellt.
1958 wurde die Gige auf ein rundes Holz gestempelt. Ab 1961 wurde das Holzplättchen durch Karton ersetzt. Anfangs wurde der Stempel darauf gemacht, später ab 1967 wurden die Kartonstücke mit einem Fasnächtler, einer Gige und mit Gigezunft Doppleschwand bedruckt und wie die vorherigen Plakette auf eine rote Schleife geklebt.
1974 wurde die erste Plakette aus Metall hergestellt und verkauft. In der Plakettengruppe, die aus Zünftlern und Guggenmusikanten bestand, wurde jeweils ein geeignetes Sujet gesucht. Altzunftmeister Josef Unternährer verstand es, die Plakette passend zum Zunftmeister oder einem Anlass zu gestalten. Hergestellt wurden die Plaketten aus Metall bis 1996 von der Firma Gravura in Horw, ab 1997 von louis Imhof aus Courterelle und ab 2000 von der Firma Rusto in Goldach.
Seit 1997 ist der Tintenknecht Erwin Lustenberger für das Zeichnen der Plakette zuständig. Es gibt verschiedene Ausführungen der Plaketten. Diese sind mit Bronce oder Silber vergütet. Die Goldene hat eine goldfarbene Grundplatte. Die Zunfträte und die Zunftmeister erhalten eine Spezialausführung der Plakette. Diese hat eine godfarbige gehämmerte Grundplatte und ist etwas grösser.
Die Plaketten werden jeweils von den Zunfträten und der Guggemusig Doppleschwand verkauft.

1998
Haus von Walter Koch. Walter mit Örgeli, Heidi mit der Gige, Alexandra auf dem Balkon, Martin der Tänzer

2002
Haus von Niklaus Theiler. Niklaus mit Motorrad, Fabian mit Posaune, Romina mit Querflöte, Yvonne mit Gitarre

2008
Haus von Erwin Lustenberger. Erwin geht im NSU an die Fasnacht. Annemarie, Sandra und Petra winken ihm nach